FAQ - Frequently asked questions

Was sind UFOs?

 

UFO steht für "unidentified flying object" bzw. "unidentifiziertes Flugobjekt". Die Abkürzung entstammt der Radartechnik und bedeutet keineswegs "außerirdisches Raumschiff". Sie wurde 1954 vom damaligen Leiter des "Project Blue Book" der US Air Force, Captain Edward J. Ruppelt, eingeführt, um nicht weiter den Begriff "flying saucer" bzw "fliegende Untertasse" verwenden zu müssen. In der militärischen Luftraumüberwachung und in der wissenschaftlichen UFO-Forschung wird die ursprüngliche Bedeutung beibehalten. MUFON-CES hat eine weitere Unterscheidung eingeführt:

  • UFOs im weiteren Sinne (i. w. S.): Flugobjekte, die zunächst für den Beobachter unidentifizierbar sind, die jedoch von Experten auf bekannte Phänomene oder Objekte zurückgeführt werden können.
  • UFOs im engeren Sinne (i. e. S.): Flugobjekte, die von Spezialisten nicht identifiziert werden können.

 

Gibt es UFOs?

 

In den USA, in der ehemaligen Sowjetunion und in Frankreich sind im Auftrag der jeweiligen Regierung wissenschaftliche Einrichtungen mit der Identifizierung von UFOs i. w. S. beauftragt worden:

  • 1952 erhielt das Battelle Memorial Institute von der US Air Force "Project Blue Book" rund 7.000 Berichte über unidentifizierte Flugobjekte, die im wesentlichen von militärischen Piloten und Luftraumüberwachern stammten, zur Analyse. Nach Anlegen strengster Auswahlkriterien blieben 434 exzellente Berichte für weitere wissenschaftliche Untersuchungen übrig. (Davidson 1956)

 

  • 1968 beauftragte die US Air Force die University of Colorado mit der Untersuchung des UFO-Phänomens. 35 Autoren führten spezielle Analysen einiger weniger Fälle durch. Von diesen blieben 33, das sind rund 30 Prozent der untersuchten Fälle, unidentifiziert. (Condon & Gillmor 1969)

 

  • 1978 gab die sowjetische Regierung einen Untersuchungsauftrag über UFOs an die Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Abteilung Raumfahrtwissenschaften, in Moskau. Von einer nicht genannten Anzahl abgelieferter Fälle blieben 457 unidentifiziert. (Gindilis, Menkow & Petrowskaja 1980)

 

  • Seit 1977 unterhält Frankreich in der Raumfahrtbehörde Centre National d’Etudes Spatiales (CNES) eine staatlich finanzierte Abteilung zur Untersuchung von UFO-Berichten. Der Leiter der damaligen Groupement d'Etude des Phénomènes Aérospatiaux Non-identifiés (GEPAN), Jean-Jacques Velasco, berichtete 1987, in den Jahren 1974 bis 1978 seien 263 UFOs i. e. S. über Frankreich registriert worden. (Velasco 1987) Heute heißt die Abteilung Groupe d’Etude et d'Information sur les Phénomènes Aerospatiaux Non-identifiés (GEIPAN). Laut Webseite sind in den Jahren 1979 bis 2010 236 Fälle hinzugekommen. (abgerufen am 15.05.10)

Insgesamt blieben Flugobjekte in 1.423 Fällen unidentifiziert, bei denen alle Einzelheiten überprüft werden konnten. Privat forschende Wissenschaftler haben inzwischen rund 100 Mal mehr Fälle gesammelt. Die Existenz von UFOs i. e. S. ist wissenschaftlich also zweifelsfrei bewiesen. Es geht nicht um die Frage, ob es UFOs gibt oder ob man an sie „glaubt“. Es geht nur noch darum, worum es sich dabei handelt.

 

Wie sehen UFOs aus?

 

In etwa einem Drittel aller Berichte werden UFOs als Scheiben, Teller mit Kuppeln oder saturnförmige Objekte beschrieben. Aus der Häufigkeit dieser Form rührt die ursprüngliche Bezeichnung „fliegende Untertasse“. In rund 20 Prozent aller Berichte haben UFOs die Gestalt einer Kugel. Dreiecke oder Bumerangs werden ebenfalls in etwa 20 Prozent der Fälle gesehen, Tendenz zunehmend. Außerdem gibt es ovale, Zigarren-, geometrische und andere Formen sowie Formationen. Es gibt auch ganz ausgefallene Formen, die selten und zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten auftreten.

 

Welches Flugverhalten haben UFOs ?

 

UFOs können Flugmanöver ausführen, die kein bekanntes Flugobjekt durchführen kann. Dazu gehören lautloses Schweben, enorme Beschleunigungen und Geschwindigkeiten. Bereits in den 1940er Jahren hat die US Air Force unbekannte Objekte mit 8-facher Schallgeschwindigkeit fliegend registriert. Auf Videofilm und mit Radar sind Beschleunigungen der Objekte zwischen 30 und 50 g aufgezeichnet worden (ein Mensch kann nur kurzzeitig bis zu 10 g aushalten). (Ludwiger 1995: 264-268)

 

Manche UFOs vollführen abrupte Richtungswechsel, fliegen Zick-Zack oder spitze Winkel und machen 180° Kehrtwendungen ohne ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Schweizer militärische Luftraumüberwachung hat wiederholt Objekte erfasst, die schneller als jeder Kampfjet in den Luftraum eindringen, enorme Höhenunterschiede zurücklegen oder rechte Winkel fliegen. Wiederholt haben Zeugen berichtet, beobachtete UFOs hätten sich „wie ein zu Boden fallendes Blatt“ bewegt. Solch ein Flugverhalten kann nur mit einer völligen Kontrolle der Schwerkraft erklärt werden. (Ludwiger 1999: 142-151)

 

Das eigenartigste Verhalten ist ihr Auftauchen und Verschwinden. In vielen Fällen sind die Objekte plötzlich weg, „wie wenn man Licht ausknipst“. Im Hudson Valley wurde in rund 700 Fällen das Zusammenschrumpfen riesiger Objekte „bis zu einem Punkt“ berichtet. Metallisch erscheinende Objekte können plötzlich verschwinden und an anderen Positionen im Luftraum wieder auftauchen, sich verdoppeln und verdreifachen und wieder in ein einziges Objekt zusammenfallen. (Hynek, Imbrogno und Pratt 1998: 238)

 

Zeigen UFOs intelligentes Verhalten?

 

Manche UFOs zeigen eindeutig intelligentes Verhalten. Einerseits zeigt sich dies in ihrem Flugverhalten selbst. Am 24. August 1990 beobachteten und filmten viele unabhängige Zeugen Formationen leuchtender Kugeln über dem Greifswalder Bodden. Zeugen beobachteten, dass selbstleuchtende Objekte die Formation teils mit hoher Geschwindigkeit verließen und wieder in sie eintraten. (Ludwiger 1999: 190) Bei der wohl spektakulärsten Massensichtung einer UFO-Flotte am 10 Juni 2004 in Guadalajara, Mexico, wurden hunderte UFOs gefilmt, die ihre gegenseitige Position beibehielten. Am 5. November 1990 war von Frankreich und Deutschland aus das Verglühen einer sowjetischen Raumstation in der Atmosphäre zu beobachten. Trotzdem hatten viele Personen vor und während dieses Ereignisses riesige UFOs in Kurvenflügen manövrieren sehen, so dass der Eindruck eines Versteckspiels entstand. (Ludwiger 1999: 70) Bereits im Sommer 1948 hatten Analysten der US Air Force intern ihre Überzeugung ausgedrückt, dass UFOs außerirdischen Ursprungs seien, da sie intelligentes Verhalten zeigten, ihr Flugverhalten aber das irdischer Technologie bei weitem übertraf. (Dolan 2000: 101)

 

Andererseits zeigt sich intelligentes Verhalten in dem Interesse mancher UFOs für irdische (meist militärische) Technologie sowie die Interaktion mit dieser. 1948 flogen grüne Feuerbälle US-Produktionsstätten von Atomwaffen an, als ob sie diese auskundschafteten. (Dolan 2000: 108) Mittlerweile ist durch Zeugenaussagen und frei gewordene Untersuchungsberichte dokumentiert, dass im Kalten Krieg in Atomwaffen-Raketensilos der Amerikaner und Russen bei der Annäherung von UFOs die Bereitschaft ganzer Raketenbatterien ausfiel, die Zielprogrammierung sich änderte oder der Abschuss einer Rakete aus unbekannter Ursache „frei“ gegeben wurde. (Salas & Klotz 2005; Hastings 2008) UFOs haben sich auch Luftkämpfe mit Abfangjägern geliefert, etwa am 20. September 1976, als ein UFO die Bordelektronik eines iranischen Jägers ausschaltete, als dieser sein Zielradar auf das Objekt aufschaltete. Der Pilot sagte anschließend, er habe den Eindruck gehabt, dass das UFO alle seine Absichten im Voraus gewusst und entsprechend reagiert hätte. (Ludwiger 1999: 116). Doch auch friedliche Interaktionen sind bekannt. Im Februar 1985 „schleppte“ eine leuchtende Kugel einen Frachtzug bei Karelina, UdSSR, ab, ohne diesen zu berühren. Da der Zug eine lange Zeit gezogen worden war, wurden rund 300 Liter Diesel eingespart. (Ludwiger 1992: 181)

 

Schließlich deuten Nahbegegnungen, bei denen Zeugen UFO-Insassen sehen, von ihnen entführt werden oder mit ihnen kommunizieren, darauf hin, dass UFOs (der Klasse A) von intelligenten Lebewesen gesteuert werden. (Ludwiger 1992: 213; Haines 1999; Ludwiger 1999: 81)

 

 

Wo werden UFOs gesehen?

 

Es gibt kein Gebiet auf Erden, wo UFOs noch nicht beobachtet wurden. Selbst über dem Himalaja und in der Antarktis wurden sie gesehen. Allerdings gibt es UFO-Wellen, also Zeiten, zu denen in einem eng begrenzten Gebiet sehr viele Objekte gesehen wurden. Im Oktober 1954 wurde nahezu in jeder größeren Stadt in Frankreich über UFO-Sichtungen berichtet. (Michel 1958) 1977 waren im Amazonasgebiet mehrere Wochen so viele UFOs über einer kleinen Ortschaft bei Belem aufgetaucht und hatten die Bewohner mit Strahlen angegriffen, dass die Ortschaft evakuiert werden musste und das Militär die Objekte abzuwehren versuchte. (Pratt 1996) Im Zeitraum von 1982 bis 1995 tauchten hauptsächlich riesige Dreiecke über dem Hudson Valley auf. 7.046 Zeugen wurden später interviewt (Hynek, Imbrognio und Pratt 1987, 1998). Von 1989 bis 1991 wurden 3.500 UFO-Sichtungen in Belgien gemeldet. (SOBEPS 1993) In Mexiko hält eine UFO-Welle seit 1991 an und wird zunehmend komplexer. In Deutschland hat MUFON-CES seit 1974 bis 2010 mehr als 500 nichtidentifizierte SIchtungen von Objekten gesammelt. (Ludwiger 1999, 2009)

 

Wann und wie werden UFOs gesehen?

 

In rund 75 Prozent aller Fälle werden die Objekte von mehr als zwei Menschen gesehen, in 20 Prozent sind es zwei Zeugen, und nur in sechs Prozent war der Zeuge allein. Die Wahrscheinlichkeit, UFOs zu begegnen, hängt nicht vom Wunsch oder von einer besonderen psychischen Konditionierung ab, sondern allein von der Dauer, mit der sich ein Zeuge im Freien aufhält. Daher berichten Polizeistreifen, Jäger und auf ihrem Balkon stehende Raucher häufiger UFOs als andere. Am häufigsten werden UFOs zwischen 19 und 5 Uhr früh gesehen.

 

Entführungen geschehen meistens zwischen 2 und 4 Uhr früh. UFOs tauchen für kurze Zeit (im Mittel rund fünf Minuten) im Luftraum auf, um danach wieder zu verschwinden. (Phillips 1981) Sie sind mit Primärradar erfassbar, auf dem sich Flugobjekte nicht „anmelden müssen“, um erfasst zu werden, und das sich im Besitz des Militärs befindet. In Zentral-Europa wurden während der Jahre 1993 bis 1996 von der militärischen Luftraumüberwachung der Schweiz nachts rund 100 unidentifizierte Spuren registriert (unidentifizierbare Radarspuren am Tage wurden nicht ausgewertet). (Ludwiger 1999: 115)

 

Nach unseren Feststellungen waren die Objekte in rund 50 Prozent der Fälle nicht weiter als 1.000 m von den Zeugen entfernt. In einem Drittel der Berichte befanden sich die Objekte näher als 300 m, und in 14 Prozent sogar näher als 50 m. Die Objekte besitzen eine mittlere Größe von 20 m (Ludwiger 1999: 51). Es wurden aber auch kleine Objekte von 30 cm Durchmesser berührt und Objekte von einigen Kilometern Länge beobachtet (Ludwiger 2009: 437-439).

 

Kann man UFOs messen?

 

Das Studium der physikalischen Wechselwirkungen unidentifizierter Flugobjekte mit ihrer Umgebung ist die eigentliche Aufgabe der wissenschaftlichen UFO-Forschung. MUFON-CES hat bereits 1978 aus der Literatur rund 600 Fälle mit insgesamt 1.113 registrierten verschiedenen physikalischen Wirkungen zusammengestellt. Darunter befinden sich 660 Berichte über elektromagnetische Wirkungen (59,4%), 172 Berichte über Hitze-, Kälte- und Strahlungswirkungen (15,4%), 101 Berichte über Gravitationswirkungen (9,0%), 141 Berichte physiologischer Wirkungen (12,7%) und 39 Registrierungen von UFOs auf Filmen, Fotos, Radar- und anderen Messgeräten. (Schneider 1978)

 

An manchen UFOs wurden Magnetfelder bis zu 50 Tesla (1 Mio Gauss) gemessen (in französischen Geomagnetischen Stationen, berechnet aus Polarisationsringen im Faraday-Effekt und aus der Restmagnetisierung an von UFOs überflogenen Verkehrsschildern). In mehr als 400 Fällen wurden Autos durch gepulste Magnetfelder zum Anhalten gebracht. Extrem helle UFOs strahlen auch intensive Infrarot-Strahlung aus, welche die Vegetation, Gebäude, Autos und Menschen verbrennen können. Von UFOs ausgesandte leuchtende und unsichtbare Strahlung hat häufig zu Strahlenverletzungen der Zeugen geführt. Es gibt andererseits auch Dutzende Fälle, in denen die Temperaturen in der Umgebung von UFOs extrem kalt gewesen war (Eisbildung auf einem See unterhalb eines schwebenden UFOs), was auf negentropische Effekte hinweisen könnte.

 

Von einigen Objekten gehen "Solid Lights“ aus. Das sind „Lichtstrahlen“, die wie die Stilaugen von Schnecken langsam (bis zu mehreren km) ausgefahren werden und sich wieder zurückziehen. Diese Solid Lights können Gegenstände und Menschen anheben oder niederdrücken und sich „um die Ecke“ biegen. (Ludwiger 1992: 122) Die überzeugendsten Protokolle sellen die Radarplots der militärischen Luftraumüberwachung dar (Ludwiger 1999: 115-158).

 

Sind schon UFOs gelandet?

 

Neben der Wirkung von Feldern und Strahlungen sind die überzeugensten Beweise für eine zeitweise Anwesenheit von UFOs kraftvolle mechanische Einwirkungen auf den Boden oder den Bodenbewuchs. Einen Katalog über physikalische Spuren hat CUFOS-Mitarbeiter Ted Phillips aufgestellt, der selbst mehr als 300 Fälle untersucht hat. Bereits 1985 umfasste seine Sammlung 2.677 Fälle von UFO-Landungen aus 64 Ländern, die meisten davon aus den USA und Frankreich. Als Spuren wurden Ringe verbrannten, niedergepressten oder ausgetrockneten Pflanzenwuchses gefunden oder „Nester“ niedergedrückter und verwirbelter Pflanzen (keine Konkreise!) und verbrannte irreguläre Abdrücke im Straßenbelag, zermahlene Steine und verbrannte Erde. Als sekundäre Effekte werden aufgeführt: Eindrücke im Boden, vielfach in einem Dreieck- oder Viereckmuster, Zerstörung der Äste von Bäumen, Kraer im Boden, Fußabdrücke von Unbekannten (d. h. Weder von Tieren noch von Menschen) sowie fehlende Pflanzen und Erde. (Phillips 1985)

 

Haben UFOs Insassen?

 

Mindestens 2.000 Mal wurden neben und in UFOs Insassen gesehen. Die Insassen werden unterschiedlich beschrieben. In rund 60 Prozent der Fälle sind sie klein, grau und haben riesige schwarze Augen in großen Köpfen. In rund 20 Prozent der Fälle sind die UFO-Insassen gewöhnliche Menschen zwischen 1,60 und 2,10 m Größe. In seltenen Fällen werden die Wesen reptil- oder insektenartig, als behaarte Zwerge oder als 2,30 m große Gestalten wahrgenommen. (vgl. Ludwiger 1992: 213)

 

Wie alt ist das UFO-Phänomen?

 

Das moderne UFO-Phänomen begann 1947 mit dem sprunghaften Auftauchen von „fliegenden Untertassen“ im Luftraum der Erde. Allerdings gab es schon seit dem 19. Jahrhundert vereinzelt Bericht von meist Zigarren-förmigen Objekten. Im Zweiten Weltkrieg machten unidentifizierte „Foo Fighters“ von sich reden, die die Kämpfe zu beobachten schienen. Im Frühling wurden die Skandinavischen Länder Nacht für Nacht, manchmal auch am Tag, von „Geisterraketen“ überflogen. (Dolan 2000: 22) Doch Berichte über UFO-ähnliche Himmelsereignisse liegen auch von Gelehrten des 17. und 18. Jahrhunderts und aus dem Mittelalter vor, wobei häufig Interpretationsprobleme aufgrund von Verwechslungen mit damals unbekannten Naturphänomenen vorliegen. (Brand 1976) Die Paläo-SETI-Forschung schließlich beschäftigt sich u. a. mit der „Tatsächlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit“. (Gentes 1777)

 

Sind UFOs außerirdische Raumschiffe?

 

Es ist folgenschwer, UFOs von vornherein mit „außerirdischem Raumschiff“ gleichzusetzen, denn dieses verhindert eine unvoreingenommene und zunächst rein sachliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen.

 

Wie können UFOs erklärt werden?

 

Eine Erklärung für UFOs kann noch nicht abgegeben werden. Bei UFOs der Klasse B scheint es sich zumindest teilweise um ein unentdecktes Naturphänomen zu handeln, das in früheren Zeiten als Irrlicht bezeichnet wurde. Es wurde ermittelt, dass dieses Phänomen weder etwas mit Sumpfgas-Leuchterscheinungen noch mit Kugelblitzen zu tun hat. Da es sich bei UFOs der Klasse A um solide Objekte handelt, können sie nicht durch eine bisher unentdeckte Naturerscheinung erklärt werden. Dass sämtliche UFOs der Klasse A auf Geheimwaffen zurückzuführen sind, kann man ausschließen. Die Kluft zwischen den gemessenen und beobachteten Fähigkeiten von UFOs und dem derzeit Machbaren ist zu groß, selbst wenn man annimmt, dass Militärtechnologie der zivil genutzten Technologie um 20 Jahre voraus ist. Zur Erklärung von UFOs gibt es drei Hypothesen:

 

  • Extraterrestrische Hypothese (ETH): UFOs sind Erscheinungsgeräte bzw. Erscheinungen extraterrestrischer Intelligenzen (ETI). Die beobachteten Eigenschaften von UFOs wie deren Auftauchen und Verschwinden sprechen dafür, dass die interstellare Raumfahrt nicht durch die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit oder interstellares Gas limitiert ist. Im Rahmen einer neuen einheitlichen Feldtheorie kann ein Transit als Versetzung von Objekten in einem sechs-dimensionalen Raumzeitkontinuum verstanden werden. Es ist nicht auszuschließen, dass ETI, die unserer Erkenntnis oder Technologie um Größenordungen voraus sein mögen, einfachste Wege zur Erde über Hyperräume gefunden haben. Dann wäre auch zu erwarten, dass mehrere ETI hierher kommen, was die extreme Breite des Sichtungsspektrums erklären könnte.

 

  • Zeitreise Hypothese (ZH): UFOs sind Erscheinungsgeräte bzw. Erscheinungen von Menschen aus der Zukunft der Erde. Es gibt Weltmodelle, in denen Reisen aus der Zukunft in die Vergangenheit nicht mehr zu Paradoxien führen. Stephen Hawking wundert sich sogar, dass Zeitreisende noch nicht beobachtet worden sind. Tatsächlich wäre eine Versetzung eines Flugobjekts (auch eines extraterrestrischen) im Raum eine Zeitreise, sobald ein konventionell fliegendes Flugobjekt zur Überbrückung derselben Distanz mit Überlichtgeschwindigkeit hätte reisen müssen.

 

  • Interdimensionale Hypothese (IDH): UFOs sind Erscheinungsgeräte bzw. Erscheinungen aus Dimensionen oder Realitäten, die separat zu unserer eigenen existieren. Hauptverfechter dieser Hypothese ist der französische Physiker Jacques F. Vallée. Demnach sind UFOs moderne Manifestationen eines Phänomens, das in früheren menschlichen Zeitaltern mythologischen oder übernatürlichen Kreaturen zugeschrieben wurde.

 

Es gibt noch keine wissenschaftlich gesicherten Beweise für eine dieser Hypothesen. Die Hypothesen schließen sich auch nicht gegenseitig aus, ganz im Gegenteil sogar. In gewisser Weise geht es um die Frage: Hat uns die Intelligenz hinter dem UFO-Phänomen schon immer Besuche abgestattet?

 

Gibt es Entführungen durch Außerirdische?

 

Eine beunruhigende, von niemandem herbeigesehnte und erschreckende Begleiterscheinung der UFO-Berichte sind Abduktions-Erlebnisse einiger Zeugen, deren Zahl weltweit inzwischen auf mehrere Tausend angewachsen sein dürfte. Nahezu alle diese Zeugen leiden unter einem posttraumatischen Stress-Syndrom (PTSD), das nur als Folge eines tatsächlich erfolgten realen bedrohlichen Ereignisses auftreten kann. Menschen mit diesem Syndrom haben etwas Schreckliches durchlitten. In rund zwei Drittel aller Fälle erinnern sich die Abduzierten nicht mehr voll bewusst an das Erlebnis. Doch unter Hypnose oder anderen Maßnahmen zur Durchbrechung der Erinnerungsblockade berichten die Zeugen immer gleichlautend über ihre Entführung und qualvolle medizinische Eingriffe durch nicht-menschliche Wesen. Es ist bisher nicht gelungen – bis auf wenige pathologisch bedingte Abweichungen –, diese Erlebnisse anders als durch das von den Zeugen Geschilderte zu deuten. (Pritchard et al. 1996)

 

Es gibt sogar handfeste physikalische Beweise für Abduktionen. Beispielsweise haben unabhängige Zeugen Entführungen beobachtet. (Cahil 1996) Bis 1998 wurden in 14 chirurgischen Eingriffen Implantate aus den Körpern von Abduzierten entfernt, die während der Entführung in ihre Körper eingefügt worden waren. (Leir 1998) Die DNA eines Haares der Entführer konnte untersucht und als nicht normal menschlich identifiziert werden. (Chalker 2005) Die eigentliche Absicht der Entführer scheint die Beschaffung männlichen und weiblichen Keimmaterials zu sein. (Hopkins 1982, 1991; Jacobs 1992, 1998; Bullard 1987)

 

 

 

 

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